SuS Buer Tischtennis
  Saison 2005/2006
 
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TEAM SAISON 2005/2006 (Verbandsliga Nord)

1.Andreas Scholle

2. Rene Wolski (HR Nr. 3)

3. Björn Wolski (HR Nr. 2)

4. Malte Stickel (HR Nr. 6)

5. Florian Kaiser (HR Nr. 4)

6. Michael Saffran (HR Nr. 5)

BERICHTE

FC Rastede - SuS Buer

 


Am nunmehr ersten Bueraner Spieltag erwartet die Mannschaft von Spassvogel Charles Kaiser gleich einer der Etablierten. Die FCler aus Rastede erwarben sich mittlerweile eine Reputation, die sie überregional als "unabsteigbar" ausweist. Wir konnten sie zumindest zu 50% beim letztjährigen Bezirkspokal kennenlernen und uns am Tisch von ihren Qualitäten überzeugen, wobei an dieser Stelle ruhig noch einmal erwähnt werden darf, dass wir jenes Match zu unseren Gunsten gestalten konnten. Dennoch bedarf es sicherlich einer hochkonzentrierten Mannschaftsleistung, um eine homogene und eingespielte Sechs erneut gefährden zu können. Zudem gilt es gerade als Aufsteiger, die zunächst existente Nervosität im Zaum zu halten, in der Vergangenheit war dies jedoch jeweils das geringste Problem. Entscheidend wird sein, ob man schon vor dem ersten Aufschlag einen Fahrer (Rene!) für die Rückreise nominieren kann...

Spielbericht

Es ist vollbracht! Mit einem in der Höhe unerwarteten, aber hochverdienten 9:2-Erdrutschsieg haben wir gleich mal ein Ausrufezeichen in der VL gesetzt. Nach anfänglichen Problemen mit den Rahmenbedingungen (Stau auf der A1, Handballalarm in der Halle) fanden wir doch recht schnell zu unserem Spiel und konnten die so wichtige 2:1-Führung nach den Doppeln erspielen. Scholle/Kaiser siegten dabei ungefährdet 3:0 und holten dabei den Ersten sogar mit der Höchststrafe für die Rasteder Paarung. Während die Wolski-Bros. knapp mit 3:2 gegen das Ammerländer Spitzenduo Muscheites/J. Ksinsik unterlagen, konnten sich Saffran/Stickel nach verkorkstem ersten Satz mit 3:1 behaupten. Der Schlüssel zum Sieg lag dann im oberen Paarkreuz, wo sowohl Scholle als auch Björn Wolski ungeschlagen blieben. Scholle siegte locker gegen J. Ksinsik, Wolski sorgte mit seinem 3:2-Erfolg gegen Muscheites für einen Paukenschlag, der die Rasteder zugleich etwas zu demoralisieren schien. Kaiser war dann gegen K. Ksinsik chancenlos, und auch Rene Wolski lief gegen Albrecht teilweise hohen Rückständen hinterher, ehe er im Fünften nach 0:4-Rüchstand wiederkam und siegte. Unten holte Stickel einen ganz klaren 3:0-Sieg gegen Diekhof, Saffran musste nur im ersten Satz gegen Schmidt-Lauber einer kurzen Nacht Tribut zollen.Im Spitzeneinzel war dann bei Muscheites etwas die Luft raus, er unterlag Scholle in vier Sätzen, ehe der unberechenbare Björn Wolski in einem ausgeglichenen und dramatischen Match zu seinem zweiten und somit dem neunten Bueraner Punkt kam.

Für unsere Begriffe ist der Sieg dahingehend etwas zu hoch ausgefallen, weil Intimkenner der Szene uns nun mehr und mehr in die Favoritenrolle zu drängen gedenken, dabei wissen wir alle, dass diese an SFO und Lunestedt fest vergeben ist!!! Die dritte Halbzeit verlief entspannt und ausgeglichen im "Piräus", wo sich dieses Mal kein Protagonist besonders hervortun konnte. Dafür lieferte Michi aber eine souveräne fahrerische Leistung ab, wir hatten nur  drei Fastunfälle und der Bulli ist auch noch ganz. Danke, Michael!

Am Montag wartet nun der nächste Brocken auf uns.

 

    

SuS Buer - Werder Bremen

 

Ein langes Wochenende mit Feiertag beschert uns nach jahrelanger Montagsabstinenz ein Pflichtspiel zum Wochenbeginn. Dabei erwarten wir im SuS Buer-Dome die Ersatzreserve von Werder Bremen (ergo die Dritte). Auch Werder III profitierte offenbar personell vom Bundesligaaufstieg der Ersten und wirkt schon in Papierform übermächtig. Zudem dürfte der eine oder andere Bueraner ein Problem damit haben, gegen Werder Bremen in den sportlichen Kampf zu ziehen (dafür wird es unseren Bayern-Sympathisanten umso mehr Spass machen, insofern gleicht sich das wieder aus...). Die Bremer sind auf den ersten Blick personell eher heterogen, dadurch aber sehr schwer auszurechnen. Zu Routiniers und Youngstern gesellt sich zudem mit Thorsten Kleinert ein Spieler, der von diversen Turnieren bekannt sein dürfte, bei W. Froese habe ich schon als A-Schüler mein Equipment bestellt.

Im Vorfeld galt als fraglich, ob die Werderaner kontinuierlich ihre erste sechs aufbieten können. Dies wäre für uns alles andere als wünschenswert. 

Spielbericht             

SuS Buer - SV Werder Bremen III  9:2  (29:16)

Der zweite Überraschungserfolg, in jedem Fall in Bezug auf die Höhe des Sieges. Wir hatten allergrössten Respekt vor Werder, zu Recht, wie sich gleich zu Beginn herausstellte. In den Doppeln hatten wir bereits schwer zu kämpfen, obwohl das Einser-Doppel der Gäste durch den Ausfall von Peter Eilers (Knie-Läsion) gesprengt war. Übrigens fehlte auch Froese, dafür kamen Schmidt und Prothmann zum Einsatz.

Zu den Doppeln: Scholle/Kaiser taten sich doch recht schwer gegen Coorssen/Theile, siegten dann aber mit Kampf und Krampf 3:1, was zu nicht unwesentlichen Anteilen Charlies Verdienst war, wie Andreas nachher bekannte. Die Wolskis waren chancenlos gegen Pensky/Kleinert, die phasenweise spektakuläre Bälle einstreuten. Das Dreier-Doppel war dann fast schon Pflicht. Zum Leidwesen einiger Beteiligten brachte es die Paarung Stickel/Saffran gegen Schulz/Prothmann auf viermal Noppen! Dank Michis Vorhand-Fackel und zahlreichen Service-Winners ging das Match mit 3:1 an uns - Zwischenstand 2:1.

Oben holte Scholle einen Dreisatzsieg gegen Pensky, der sehr hart erarbeitet war und nur auf dem Papier glatt aussieht. Wolle spielte dann erneut gross auf, führte gegen Routinier Coorssen 2:0, ehe dieser dann immer sicherer wurde und noch in Fünf gewann... macht zusammen 3:2.   
Die Mitte war heute unser Paradepaarkreuz. Rene Wolski gewann gegen Thorsten Kleinert trotz leichter Probleme mit des Gegners Service. Nach Rückstand im dritten Satz beim Stand von 1:1 spielte er aber nahezu fehlerlos, siegte 11:4 in Vierten und hat somit alles richtig gemacht. Auch Charlie war keinerlei Nervosität anzumerken, gegen den Youngster Theile spielte er gut durch und siegte 3:1 - Zwischenstand 5:2. Auch Saffran gab unten nur einen Satz ab, begünstigt durch die Tatsache, dass sein Opponent seine Wettkampfschuhe in Bremen gelassen hatte und ersatzweise auf ein Paar Fundschuhe zurückgreifen musste. Im Endeffekt war sein Sieg aber deutlich, zu zwingend waren seine Aktionen gegen seinen defensiven Gegner. Ein ganz harter Brocken wartete dann auf Stickel, immerhin ist Veteran Schmidt mit Noppen beidseits ausgestattet. Nachdem dieser seinerseits zunächst Probleme mit Stickels Noppen hatte, kam er im Verlauf besser ins Spiel und erzwang immer wieder "leichte" Fehler seines Gegners. Im Fünften war Stickel dann aber zur Stelle und konnte 11:9 siegen, nachdem er vorher schon verloren zu haben schien.

Zweite Runde, zweiter Scholle-Sieg. Auch er musste sich gegen Coorssen strecken, richtungsweisend war sein Comeback bei 1:1 Sätzen und 1:4, woran sich eine Serie bis 10:5 anschloss - 3:1 für Buer und die Vorentscheidung im Gesamtklassement. Den neunten Punkt holte dann Björn im Duell zweier Noppenspezialisten. Obwohl er zeitweise hilflos wirkte und mit sich haderte, so hatte er am Ende doch die besseren Nerven und klaute sich den fünften Satz - Endstand 9:2 für die SuSler. Rene hatte am Nachbartisch allerdings auch schon gewonnen, er hätte mit einem 9:3 wohl ebenso gut leben können.

Als Aufsteiger stehen wir nun also mit 4:0 Punkten dicht hinter Tabellenprimus Farge und sind natürlich mehr als zufrieden. Unser Dank geht dabei auch an unsere treuen Schlachtenbummler, die uns nicht im Stich gelassen haben - ausser "Edelfan" Ted Herold, der satte drei Stunden zu spät kam und damit sogar Fiete hinter sich liess (2,5 h zu spät!)...

                                                                                                         

SW Oldenburg - SuS Buer

 

 

Vorbericht

Die Aufgabe beim Schlusslicht der Verbandsliga ist nur auf den ersten Blick leicht. Der Gastgeber ist seiner Homepage zufolge gewillt, eine Überraschung herbeizuführen und verfügt über eine junge und schlagkräftige Mannschaft, die es durchaus ernstzunehmen gilt. Natürlich wollen wir auch in Oldenburg von unserem gestärkten Selbstvertrauen profitieren und wissen sehr wohl, dass eine Niederlage auch die bereits erzielten Erfolge erheblich abschwächen würde.  Grosse Hoffnungen setzen wir dabei erneut auf unser vorderes Paarkreuz, welches mit einer 7:1-Bilanz zu des Gegners 1:11-Spitze anreist. Dennoch wissen wir um die Stärke von Bock und Bohmann, und auch die anderen Teammitglieder um Sprachrohr Stefan Sebens haben sich bis dato z.T. weit unter Wert verkauft.

Spielbericht

 In Oldenburg sind wir noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen, der Gegner präsentierte sich stärker, als die Tabellensituation vermuten liess. Gleich in den Doppeln hatten wir Probleme, das teilweise hohe Oldenburger Tempo aufzunehmen. So verloren die Brothers Wolski 1:3 gegen Bohmann/Stolle, Scholle/Kaiser hatten ebenfalls schwer zu kämpfen, lagen 1:2 hinten, kamen wieder und siegten gegen Bock/Sebens. Saffran/Stickel hatten dann die "standesgemässe" Führung auf dr Pfanne. leider konnten sie gegen die Links-Links-Kombination zwei Matchbälle nicht in einen Sieg umwandeln - also 1:2 aus Bueraner Sicht.

Oben stach und stocherte Björn sich zum Sieg und Bohmann um den Verstand, Andreas siegte nach grossem Kampf 3:2 gegen Bock und setzte dabei seine kaum noch vorhandene Gesundheit aufs Spiel. Gaaanz wichtiger Punkt. Rene in der Mitte ist eine absolute Bank, da brennt gar nichts an, was Stührenberg am eigenen Leib erfahren musste. Charly hat dafür derzeit etwas Pech, beim klaren 0:3 gegen Stolle war sicherlich mehr drin. Unten stand dafür einmal mehr die Null, Saffran siegte ebenso klar mit 3:0 gegen Kreisläufer Sebens (hier und da etwas netzunterstützt), wie Stickel gegen Liebert, der mit Maltes Material gar nicht zurecht kam - Zwischenstand 6:3.

Danach siegte Andi klar gegen Bohmann, Björn diktierte das Spiel gegen Bock zunächst nach Belieben. Doch der Oldenburger (Bilanz zu diesem Zeitpunkt: 0-9) kam mit zunehmender Spieldauer immer besser mit Björns "The Wall" zurecht und konnte schliesslich in der Verlängerung des Fünften seinen ersten Einzelsieg verbuchen. Rene gewann dann erneut sicher, ehe Charly ungücklich trotz couragiertem Spiel den kürzeren zog (diesmal gegen Stührenberg) und Michael somit seinen zweiten Einzelsieg ermöglichte. Dafür musste Michi allerdings noch hart gegen Liebert kämpfen, siegte aber letztlich verdient in Fünf undholte so den Siegpunkt.

Ein durchaus mögliches 9:3 wäre diesmal nun wirklich zu hoch gewesen, das auf der SWO-Seite propagierte mögliche Unentschieden erscheint jedoch ebenfalls etwas unrealistisch... egal. Wir haben die Punkte und Oldenburg die Gewissheit, in der Form sicher nicht abzusteigen. Internatinales Format hatten auf jeden Fall jetzt schon die Fleischplatten im Vereinsheim! 

SuS Buer - Lunestedt II

 

Gegen den Mitaufsteiger und Meister der Landesliga Lüneburg erhalten wir am Samstag die Chance, unser Punktekonto auszubauen und uns in der Spitze der Verbandsliga zu etablieren. Unser erster Gegner des Wochenendes musste zu Saisonbeginn seine etatmäßige Nummer Eins an die eigene Erste abgeben und hat sich somit zumindest personell nicht verbessern können. Dennoch (oder gerade deshalb) nehmen wir auch diesen Gegner sehr ernst. Die Lunestedter Reserve verfügt über eine heterogene Mischung aus jung und alt (mit Verlaub), hatte in dieser noch jungen Saison bis dato jedoch noch nicht den erhofften Erfolg. Dabei gilt es allerdings zu erwähnen, dass sie bisher nur gegen die Lunestedter Erste und gegen das Topteam und Extabellenführer Farge antreten mussten. Dieses Wochenende kann dabei allerdings ein schwarzes werden, da die Spieler aus dem fernen Cuxhavener Land zuvor noch bei unseren Langzeit-Weggefährten aus Oesede antreten müssen.Durch die Lüneburger Herkunft ist uns der Gegner quasi unbekannt, die Bilanzen lassen jedoch Topspiele unserer Jungs an Brett eins und zwei erwarten, da U. Runge beim Gast ebenfalls noch zu Null steht! 

Wir hoffen unsererseits, unsere weisse Weste zu bewahren, um mit uneingeschränktem Selbstvertrauen zum Topspiel nach Bremen-Farge reisen zu können (sofern wir denn heil ankommen!).

Spielbericht

Das Duell zweier Aufsteiger und zugleich der Meister aus den Landesligen Weser-Ems und Lüneburg konnten wir ungefährdet für uns entscheiden. Zwar waren die Gäste schon vorher in Oesede zu Tisch gebeten worden, von Müdigkeit oder Erschöpfungszuständen war aber bei den durchweg austrainierten Athleten nichts zu spüren. Dass auch wir trotz Wolles Rückenläsion und Charlys und Andreas' durchgemachten Infekten fit genug für Lunestedt waren, zeigten wir gleich zu Beginn. Erstmals und endlich konnten wir alle Doppel holen. Scholle/Kaiser hatten dabei ein unbequemes Abwehrdoppel zu schlagen, dies gelang bis auf einen Satz tadellos. Die Gebrüder zeigten dann grossen Sport und scheinen die letzten Abstimmungsprobleme beseitigt zu haben. Sie siegten 3:0, was unserem 3er-Doppel Saffran/Stickel bisher versagt blieb. Das hart erarbeitete 3:2 bringt aber auch einen Punkt und stellte die 3:0-Führung her.

In den Einzeln konnten wir diese dann ausbauen und hatten dabei sogar kurzzeitig ein 9:0 im Visier. Andreas hatte keine Probleme mit Uwe Runge (3:0), Björn siegte ebenso klar gegen einen sicherlich nicht schlechten Rüdiger Runge, der mit seinem Abwehrspiel zuvor noch gegen Ex-Bueraner Johnny Habekost siegreich, gegen Wolles Störspiel jedoch chancenlos war. Rene scheint derzeit unschlagbar. Gegen Timo Dreher siegte er 3:0 und erzeugte sogar auf der Lunestedter Bank erstaunte Bewunderung. Charles mutierte dann zur tragischen Figur gegen Kurt Puckhaber, welcher mit Langnoppe auf der Vorhand in die Matches geht und durch Schnittwechsel und hohe Fangquote bei Charly mehr Fehler erzeugte, als dieser mit einer 2:0-Satzführung im Rücken verkraften konnte. Besonders schade für Charly, da er einmal mehr über weite Strecken überzeugte und klug agierte. Unten sind wir derzeit eine Bank und stehen im gesamten Paarkreuz noch (!) zu Null. Michi hatte gegen Eric Duetsch weniger Probleme als befürchtet, nachdem dieser mit seiner unkonventinellen Noppenrückhand im Doppel noch erheblich mehr Schwierigkeiten gemacht hat - Sieg ohne Satzverlust und damit 7:1-Zwischenstand. Malte musste sich einmal mehr mit routiniertem Abwehrspiel auseinandersetzen, Material des Gegners Bernd Hahn diesmal Anti! Trotz raschem Gewinn des Eröffnungssatzes gab dies nicht die erwünschte Sicherheit, zahlreiche Netzbälle auf beiden Seiten machten das Match zur Lotterie, die Malte schliesslich für sich entscheiden konnte. So kam Andreas zu seinem zweiten Einzel und konnte seine Bilanz auf imposante 8:0-Siege ausbauen. Dabei demoralisierte er seinen Gegner spätestens mit seinem 11:0 im letzten Satz.

Somit haben wir unser Etappenziel erreicht, wir reisen mit weisser Weste nach Bremen-Farge. Unser nächstes, ungleich grösseres Ziel wäre ein Spitzenspiel gegen SFO mit jeweils 12 Zählern auf der Habenseite. Dazu gilt es zunächst, die bislang höchste Hürde in Farge zu nehmen - hoffen wir das Beste...! 

 

 

TSV Farge-Rekum - SuS Buer

 

Am Sonntag kommt es dann in Bremen zum Spitzenspiel der Verbandsliga. Wir werden am Sonntag hoffentlich über 8:0 Punkte verfügen, die Bremer haben ihrerseits 6:2 Punkte auf der Habenseite, nachdem nahezu sämtliche Intimkenner der Szene den Gastgebern zu Beginn der Spielzeit maximal Rang 8 eingeräumt haben. Durch mutige und mancherorts belächelte Umstellungen innerhalb des Teams haben sie sich aber erheblich verstärkt und stehen zu recht so weit oben. Zwei Bekannte stehen in ihren Reihen, so Andre Junge an Brett drei: er spielte seinerzeit mit dem Delmenhorster TB in der BOL gegen uns und schaffte dabei einmal sogar das Kunststück, unseren Leader Andreas zu schlagen (ok, Andi war krank...). An Brett sechs und in bestechender Form wartet Christian Meier auf uns, der zu BOL-Zeiten in Farges Zweiter Mannschaft gegen uns spielte. Aufpassen muss unser Paradepaarkreuz dabei natürlich auch auf Lindemann und Wieckowski, die schon jetzt Topleute der VL geschlagen haben und somit auch vor uns keine Angst haben dürften.

Wir hoffen zunächst einmal, heile in Bremen-Farge anzukommen. Björn hat sich bereiterklärt, zu fahren, also beste Voraussetzungen, gegen bestechliche Fährmänner oder gar guerillaähnliche Anschläge wäre jedoch sogar er machtlos.

Das Topspiel geht an uns. Gleich zu Beginn zeigte sich jedoch, dass die Farger in der Tat der erwartet dicke Brocken waren. Zwar konnten Scholle/Kaiser (mal wieder) recht ungefährdet gewinnen, die Wolskis lagen aber schnell mit 2:0 hinten und schienen gegen Wieckowski/Heimbrock nahezu chancenlos, ehe sie ein paar Kohlen nachlegten und das Ding noch zum 3:2 und somit dem ersten Break umbogen. Saffran/Stickel sahen sich einem sehr starken Dreierdoppel mit Junge und Kunte gegenüber, sie unterlagen 1:3 bei allerdings zwei Satzentscheidungen nach Verlängerung - 2:1 aus Bueraner Sicht nach den Doppeln. Oben bleibt Scholle Bank und Macht zugleich: der locker aufspielende Wieckowski zeigte zwar grossartigen Kampfgeist und eine Bombenrückhand, im entscheidenden Augenblick war Andi aber zur Stelle und konnte den im Vorjahr noch unten spielenden Bremer distanzieren. Björn zeigte sich gegen Lindemann im Duell zweier Noppenspieler leicht gehandicapt. Keinem der beiden Aktiven gelang es, sich abzusetzen, so dass es folgerichtig in den Fünften ging, wo Wolle dann die zwingenden Offensivattacken nicht mehr setzen konnte und er knapp unterlag. In der Mitte lief dann wieder alles für uns. Charly zeigte sich nach seinen jüngsten Niederlagen gefestigt und hielt das Match gegen einen sicher blockenden Junge offen bis zum fünften Satz. Hier bewies er Nervenstärke und zog schnell mit mutigen Bällen davon, ehe er etwas Probleme mit der Verwandlung des Matchballes hatte. Ein Service-Winner zur rechten Zeit zerstörte letzte Hoffnungen seines Opponenten. Auch Rene musste bis zum letzten Satz kämpfen, im Gegensatz zu Charly lag er jedoch fast aussichtslos mit 4:8 zurück, ehe er sich auf seine Stärken und seine Bilanz besann und das Ding mit 11:9 für sich entschied. Malte hatte im Doppel Probleme mit den sicheren Antworten seines Gegners Kunte auf die Noppen, im Einzel kam er jedoch besser zum Zug, konnte Kunte in der VH-Seite halten und siegte recht deutlich. Michi machte dann ein ganz nervenstarkes Match gegen den starken Meier, der alle drei Sätze diktierte. Seine Führungen wie etwa 8:1 (1. Satz), 8:5 (2.) oder auch 9:7 (3.) resultierten jeweils im 11:9 für Michi, was angesichts des Spielverlaufs doch etwas überraschend kam, dabei aber deutlich für Michis Selbstvertrauen und mentale Stärke spricht.

Zwischenstand nach der ersten Runde: 7:2 für uns!

Andreas sorgte dann mit seinem klaren Sieg gegen Lindemann für den achten Zähler und den sicheren Punktgewinn. Dabei unterstrich er am Tisch, dass er Noppen gegenüber durchaus aufgeschlossen ist und Störbälle des Gegners eine für ihn willkommene Abwechslung darstellen. Wolle musste sich dann erneut über fünf Sätze quälen, ohne entlohnt zu werden, aber Fortuna war im entscheidenden Augenblick nicht zur Stelle. Während wir Bueraner nun den neunten Punkt durch Rene erwarteten, schien Andre Junge doch noch einmal die Wende für Farge herbeiführen zu wollen. Rene nahm die Sache wohl etwas zu locker und unterlag letzlich 1:3. Vielleicht hätte er Samstag abend doch zu Hause bleiben und auf seine Lieblingsbowle verzichten sollen... So aber kam Charly zu seinem zweiten Einzel. Diesmal trumpfte er groß auf in kam nie in Gefahr, seine und unsere Nerven strapazieren zu müssen. Der VH-Topspin schlug ein wie zu besten Stirpe-Zeiten und Heimbrock war nie wirklich nah dran. Somit wurde Charles in Bremen zu Recht zum MVP, was besonders Michi freute, der gegen Kunte bereits mit 1:2 ins Hintertreffen geraten war.



 

Olympia Laxten - SuS Buer

 

Nächstes Match, nächster Kracher: der Tischtennis-Norden blickt auf das Duell der Topleute Bregen-Meiners und Scholle, die sich am 29.10.05 in Laxten duellieren werden und dabei ihre Sekundanten in den Hintergrund rücken lassen. Der Olympionike überzeugt seit Jahren mit überragenden Bilanzen, die ihn als deutlich regionalligatauglich ausweisen. Andreas hat jedoch ebenfalls höherklassige Erfolge in seiner Vita, so dass er durchaus gefährlich für Bregen-Meiners werden könnte.

Der Gastgeber musste zu Saisonbeginn den hierzulande bestens bekannten Youngster Brinkhaus an Brett 3 ersetzen. Für ihn konnte man Kai Lenters verpflichten, der ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt für uns ist, mit Eintracht Nordhorn und Emslage bereits gegen uns zum Einsatz kam und vor Jahren sogar kurz vor einem Wechsel zu uns stand. Kai wird unten für laxten an den Start gehen. Besonderes Augenmerk hat auch dem Spitzendoppel der Emsländer zu gelten. Bregen-Meiners/Klaßen gelten als bestes Doppel der Liga und stellen somit für unser derzeit bestechend starkes Zweierdoppel Wolski/Wolski eine Riesenherausforderung dar. Rainer Klaßen ist zudem eine sehr erfolgreiche Nr.2 und bildete mit CBM und Brinkhaus im vergangenen Jahr ein "Trio infernal".

Wir setzen gegen Olympia einmal mehr auf unsere mannschaftliche Geschlossenheit und die Euphoriewelle, auf der wir derzeit schwimmen (ohne abzuheben natürlich)! Der Sieg wäre doppelt wichtig, um unser Selbstvertrauen gegen SFO ins unermessliche zu steigern, der Fokus liegt aber zunächst einzig und allein auf SV Olympia Laxten.

Spielbericht

8:8 - das hatten wir zugegebenermaßen doch etwas anders erwartet bzw. erhofft. Die Laxtener mussten einmal mehr auf Kai Lenters verzichten, der nach einer Rektal-OP noch in der Rekonvaleszenz befindlich ist, auf dem Schiri-Stuhl aber schon wieder sitzen konnte. Dort nahm er viermal (!) Platz, womit sich seine Verpflichtung bereits ausgezahlt haben dürfte. Für ihn kam Eduard Beck aus der Zweiten zum Einsatz, und er machte seine Sache gut, holte er doch mit Jan Freese im Doppel gegen Scholle/Kaiser einen unerwarteten Sieg in Fünf und damit ein frühes (und wie sich zeigen sollte entscheidendes) Break. Die Wolski-Bros. spielten gut mit gegen BM/Klaßen, leider ohne Satzgewinn. Nur Saffran/Stickel konnten die Vorgaben umsetzen und siegten 3:0 gegen Hartdegen/Rohlmann. Zwischenstand: 2:1 für Laxten. Dann schickten die kälteresistenten und wohlgemerkt deutlich heterogenen Gastgeber ihre besten Pferde ins Rennen. Wolle unterlag glatt gegen CBM, Andreas lieferte sich einen langen und harten Kampf mit Klaßen und konnte in Führung gehen, diese aber nicht nach Hause bringen, da sein Opponent immer besser servierte und mit weichen Topspins zum Ziel kam. Die Mitte sollte dann eigentlich die Wende bringen, denn noch waren wir im Soll. Rene gewann klar gegen Hartdegen und unterstrich seine Ausnahmerolle in der Mitte. Charly lag schnell 0:2 hinten gegen Freese, kam aber wieder und bog selbst einen 2:7-Rückstand im Fünften noch um. Unten läuft derzeit alles für uns, Michi gewann nach leichten Startproblemen gegen einen gierigen Beck 3:1, Malte glatt gegen Kampfsau Rohlmann - ergibt eine zwischenzeitliche Führung von 5:4 für Buer.

Oben hielt dann das Duell der Giganten nicht ganz, was es versprach. Zwar zeigten beide Akteure Topleistungen, die überwiegend kurzen Ballwechsel verliefen jedoch öfter zu Gunsten von CBM, als es Andreas lieb sein konnte. Trotz starker Gegenwehr unterlag er 1:3. Begeisterung löste da schon eher das Match der Zweier aus, das einen einmal mehr konstant guten Klaßen und einen ganz starken Wolle fünf Sätze lang beschäftigte. Hier kam Wolle erst im Dritten auf Touren und diktierte die Sätze drei und vier, ehe er im Fünften dann den Anschluss verpasste und doch nach der besten Saisonleistung gratulieren musste. Rene siegte dann in 4 und hielt uns auf dem erhofften 9:6-Kurs, ehe Charly dann einsehen musste, dass das sichere Konterspiel von Hartdegen an diesem Tag zu gut für ihn war (0:3). Zeitgleich lag auch Michi schon 0:2 hinten gegen Rohlmann, aber er gab nie auf und konnte sich zurück ins Match fummeln, den Entscheidungssatz erzwingen und nach 2:6 noch siegen. Malte gewann glatt gegen Beck, so dass es zum Enddoppel kommen sollte (besser: musste!). Natürlich spielten für Laxten BM/Klaßen, Andie und Charly hielten für uns dagegen. Nach deutlich verlorenem Ersten kamen sie dann besser ins Spiel, gaben den Zweiten jedoch knapp ab, ehe sie Satz drei für sich entschieden. Der vierte wurde zu einer Zitterpartie, die wie die meisten knappen Sätze ebenfalls für Laxten lief und allen Beteiligten somit ein Remis bescherte, mit dem wir leben können/müssen. Das anschliessende Bier-Defizit versuchten die Gastgeber dann mit Fleischbergen bei "Pasa" wieder rauszuholen, dies gelang anstandslos!


 

 

SuS Buer - SF Oesede

SuS Buer - TuSG Ritterhude

 

Nächster Gegner, nächste Riesenhürde: Am Samstag, 19. November, erwarten wir die TuSG aus dem hohen Norden zum Pflichtspiel in unseren heiligen Hallen. Doch gerade in puncto Sporthalle werden wir wohl vom Heimvorteil auf unserem gewöhnungsbedürftigen Parkettboden Abstand nehmen müssen, da die Gäste ihre Heimspiele in bauartähnlicher Immobilie ausrichten. Losgelöst von der Halle sind wir aber sowohl daheim als auch in der Ferne noch unbesiegt und dürfen durchaus ein gesundes Maß an Selbstvertrauen zeigen. Dies wird gegen einen Gegner vom Schlag der Ritterhuder auch zwingend indiziert sein, denn die Nordlichter rangieren mit nur einem Minuszähler mehr in der Tabelle direkt hinter uns. Zudem zeigen die Bilanzen eine deutliche Homogenität von 1-6, lediglich die Doppel waren in den letzten Spielen nicht immer von Erfolg gekrönt (allerdings ohne den Zweier A. Kauert). Mit Kauert gab es in Laxten für das Topdoppel des Teams Sonntag/Kauert (bis dato noch ungeschlagen) nichts zu holen. In Duplizität zu unserem Laxtenspiel setzte es zwei Niederlagen, woraus nicht zuletzt ein Remis resultierte. Nimmt man nun diesen Sachverhalt als Grundlage, so darf man sich auf ein sehr spannendes und attraktives Match freuen. Die Gäste stellen dabei nicht ausschliesslich Unbekannte. So kennen wir Teamleader Arndt Sonntag noch aus seiner BOL-Zeit beim Delmenhorster TB, damals biss er sich an Andreas zweimal die Zähne aus, verspricht aber nach konstant guten bis sehr guten VL-Leistungen großen Sport. Gleiches erwarten wir auch von Routinier Wagner, der mit Defensivkünsten im Begriff ist, Kauert von Position 2 zu verdrängen, Wiemken zeigte sich nach Startproblemen zuletzt stark verbessert. Im unteren Drittel scheinen die Gäste schier übermächtig und bringen starke Bilanzen mit, mit denen wir allerdings auch aufwarten können. Mühlmann wird jedoch als bester Mann des unteren Paarkreuzes gehandelt, wie diverse Scouts nach der Begegnung der Ritterhuder in Oesede überlieferten.

Spielbericht

SuS Buer - TuSG Ritterhude 8:8

Weiterhin ungeschlagen, aber auch seit drei Spielen ohne Sieg - jede Seite hat halt zwei Medaillen (frei nach M. Basler). Auch gegen den Mitverfolger aus Ritterhude hat es erneut nur zum Remis gerecht, und erneut lief es für uns nur schleppend an. Die Eingangsdoppel, in der Landesliga noch ausgewiesene Stärke unseres Teams, brachten nur durch Scholle/Kaiser zählbaren Erfolg. Gegen Wagner/Stelljes siegten sie mit 3:1. Die Wolski-Bros. und Saffran/Stickel waren im Endeffekt gegen die ihnen gegenüberstehenden Kombinationen ohne echte Siegchance. Oben zeigte sich Andreas dann trotz der unglücklichen Partien gegen Laxten und Oesede von seiner Schokoladenseite. Er bezwang Kauert deutlich in drei Sätzen, doch leider unterlag Björn gegen Ex-VfLer Sonntag in Vier, trotz Auszeit im ersten (!) Satz. Rene untermauerte dann seine Ausnahmeposition in der Mitte und holte den erneuten Ausgleich per 3:1-Sieg über Wiemken, dem unmenschlich harte Schüsse nur zu einem Satzgewinn verhalfen. Charly hatte es dann mit Wagner zu tun, seines Zeichens Abwehrmann und bis dato erst einmal bezwungen. Charly agierte couragiert, schaffte es in den Entscheidungssatz und hatte dennoch am Ende mit 6:11 das Nachsehen. Unten musste somit gepunktet werden: Michi spielte gegen Stelljes und konnte den ersten Satz für sich entscheiden. Im Verlauf kam er dann aber immer weniger mit den agressiven Blocks und Topspins des Gegners zurecht und musste die nächsten drei Sätze abgeben. Malte hatte es dann mit Mühlmann zu tun, ebenfalls mit nur einer Saisonniederlage angereist. dabei kam der Ritterhuder nie zu seinem gefürchteten Konter- und Blockspiel, Malte hatte mit 3:1 das bessere Ende für sich. Zwischenstand: 4:5.

Dies sollte eigentlich die Wende einläuten, und in der Tat legten Scholle und Wolle nach. Andreas bezwang Sonntag nach einer taktischen Meisterleistung deutlich und gestand dem Gäste-Einser in seinen gewonnenen Sätzen nichht mehr als 11 Punkte zu. Björn erkämpfte dann einen ganz wichtigen Viersatzsieg über Kauert, der zwischenzeitlich besser mit Wolles Störbällen zurechtzukommen schien, in den wichtigen Phasen dann aber doch die entscheidenden Fehler machte. Wagner erwies sich in der Mitte dann leider als zu (nerven)stark für uns. Rene spielte ähnlich wie Charly überlegt und geduldig, konnte in Satz fünf drei Matchbälle abwehren, um seinerseits einen zu vergeben: 11:13 im Entscheidungssatz - Spielstand 6:6, es ging in die heisse Phase. Charly war zur Stelle und wies Wiemken in die Schranken, nachdem er über die volle Distanz der konstantere Spieler war und sich auch von Schiedsrichterdiskussionen nicht übermässig ablenken liess. Michi hat derzeit leider nicht die nötige Ruhe am Tisch. Gegen den unbequem agierenden Mühlmann fand er nie zu seinem Offensivspiel und hatte zudem mit diversen Netz- und Kantenbällen des Gegners zu hadern - leider 0:3. Malte hat hingegen offenbar derzeit einen Lauf. Gegen den jungen Stelljes hatte er zwar Probleme mit dem sehr guten Service und einer starken Rückhand des Gegners, in der Endphase konnte er aber wichtige Punkte selber erzwingen und so glücklich per Kantenball den Matchball verwandeln. 

Es ging also abermals mit einer Führung im Rücken in das Abschlussdoppel. Hier erlebten die Zuschauer unglaubliches. Neun "Nasse" alleine in satz Eins brachten die gegnerische Paarung Sonntag/Kauert mit 1:0 in Führung. Zudem lieferte insbesondere Arndt Sonntag eine starke Partie. Nahezu jeden Aufschlag konnte er attackieren und in einen Punktgewinn ummünzen. Das 3:1 für die Ritterhuder muss somit leider als leistungsgerecht gewertet werden und brachte somit das Remis. Nach der Anfangseuphorie sind wir also in der VL-Realität angekommen. Die schier übermächtigen Lunestedter stehen uns nun noch bevor, nur mit einem Sieg dürfen wir weiter mit einem Spitzenplatz kokettieren.

RÜCKRUNDE

Werder - SuS

 

Bereits am Freitag, den 6. 1.2006 reisen wir zum großen SV Werder, den wir im Hinspiel 9:2 bezwingen konnten. Nun stehen die Vorzeichen aber deutlich ungünstiger für uns. Da wäre zum einen der Heimvorteil, auf den wir in fremder Halle aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zählen können. Zudem mussten die Bremer in der HR sowohl auf Wolfgang Froese als auch auf Peter Eilers verzichten. Zumindest mit letzterem ist fest zu rechnen. Darüber hinaus bleibt abzuwarten, welche Mannschaft mehr von den zahlreichen Umstellungen profitiert. Bei Werder spielen nun der starke Pensky und Kleinert oben, während das mittlere Paarkreuz nun mit Coorssen über einen starken Abwehrer verfügt, der oben etwas glücklos agierte. Der Anti-Spieler Eilers dürfte an Brett 5 gegen uns auflaufen. Er stellt mit Coorssen das Vorzeigedoppel der Werderaner. In Anetracht des Hinspielergebnis und der Ambitionen der Einzelspieler müssen wir aber sicherlich so selbstbewusst sein, auf einen Bueraner Sieg zu setzen. Diese Sprache spricht auch die Tabelle. Doch gefährlich sind die unbequemen Materialisten aus der Hansestadt allemal.

Zum Spiel:

SV Werder Bremen III - SuS Buer  2:9

Wider Erwarten konnten wir den Erdrutschsieg aus der Hinserie wiederholen. nach den Umstellungen in beiden Teams hatten wir grössten Respekt vor den Materiallastigen Bremern. Theile spielte allerdings nicht, so dass wie im ersten Aufeinandertreffen Prothmann zum Einsatz kam. Die Doppel sind und bleiben in dieser Spielzeit unsere Achillesferse. Zwar konnten Scholle/Kaiser klar gegen Pensky/Prothmann gewinnen. Wolski,B./Stickel waren jedoch ggen Coorssen/Eilers ebenso chancenlos wie Wolski,R./Saffran gegen Kleinert/Schmidt. Zwischenstand daher nur 1:2 aus Bueraner Sicht. Die Einzel verliefen dagegen dann ausnahmslos zu unseren Gunsten. Andi siegte überlegen gegen Kleinert, der viel zu früh in die Abwehr ging (3:0). Rene machte ein starkes Match gegen Arwed Pensky und konnte nach mässigem Start noch 3:1 siegen. Dies war bereits das erste Break für uns. Das zweite folgte durch Malte, der gegen den ehemaligen Einser Coorssen 3:0 gewinnen konnte, indem er den Ball im Spiel hielt. Auch Wolle siegte letzlich klar gegen den Rekonvaleszenten Eilers, der mit seinen Antibelägen nur einen Satzgewinn verbuchen konnte. Charly machte dann kurzen Prozess mit Prothmann (3:0). Erst Michi brachte wieder etwas Spannung in die Begegnung. Er lieferte sich gegen Johnny Schmidt ein ganz merkwürdiges Spiel und zeichnete sich vor allem durch enorme Redseligkeit aus. Nach klarer Führung ging es in den Entscheidungssatz, wo der SuSler dan nach Matchbällen hüben wie drüben das bessere Ende für sich hatte. Scholle siegte dann oben wieder gegen Pensky (3:1), diesmal allerdings etwas knapper als im Hinspiel, ehe erneut Rene an den Tisch ging. In den ersten beiden Sätzen lief es für ihn eher schlecht, und so lag er schnell 0:2 hinten. Dann wurde er allerdings stärker, holte Punkt um Punkt auf und konnte in Durchgang 5 sogar mit 5:1 wechseln. Dann schien Gegner Kleinert wieder Oberwasser zu bekommen und ging mit einem Riesenball aus der Distanz mit 6:5 in Front. In der Verlängerung dann spielten beide sich die Matchbälle zu, ehe Rene dann seine Chance nutzen konnte und den Endstand von 9:2 sicherte. Er konnte somit eine erhebliche Verlängerung des Spiels verhindern, immerhin lag auch Bruder Björn gegen Coorssen schon nahezu aussichtslos zurück. So aber haben wir erneut zu Serienbeginn ein Ausrufzeichen setzten können und gehen umso selbstbewusster in unsere nächste Begegnung gegen Oldenburg.

                              

SuS - SWO

 

Die Landesmeisterschaften verhelfen uns zu einer weiteren Woche punktspielfrei und hoffentlich zu einem Time-out, das die Oldenburger etwas aus dem Rhythmus bringt. Die Gäste sind hervorragend in die Rückserie gestartet und haben bereits 4:0 Punkte auf der Habenseite. Nahezu sensationell mutet dabei vor allem der Erdrutschsieg über unsere Sportfreunde aus Oesede an, die 9:2 nach Hause geschickt wurden. Somit verhalfen die SWOer uns zum zweiten Tabellenrang, den wir nun undankbarerweise aber mit einem Sieg festigen und verteidigen wollen. Gegen eine Mannschaft in Galaform dürfte dies allerdings ein schwieriges Unterfangen werden, zumal wir schon im Hinspiel gegen den damaligen Tabellenletzten große Probleme hatten und nur dank Andi, Rene und Michi (alle 2:0) ein schmeichelhaftes 9:5 erzielen konnten. Nachdem bekannt wurde, dass M. Stolle und A. Stührenberg zum Saisonende Abschied nehmen, dürften sie sich in der Rückrunde noch einmal besonders reinhängen, zudem müssen die Gäste wohl angesichts eines 3:0 nach den Doppeln gegen Oesede als doppelstark gelten.

SPIELBERICHT

SuS Buer - SW Oldenburg 9:3

Wider erwarten haben wir einen weiteren Paukenschlag der Oldenburger recht deutlich vermeiden können, sicherlich begünstigt von der Tatsache, dass Matthias Stolle nicht mit von der Partie war. Für ihn ist A. Oleinicenko aus der Drittvertretung mit angereist.

Die Doppel starten eigentlich wie immer. Scholle/Kaiser gewinnen, die anderen verkacken. Während sich Andreas/Charly mit 3:1 gegen die gefürchtete Kombi Bock/Sebens durchsetzen, gestalten Wolle/Hafensänger ihr Match gegen das neu formierte Einserdoppel Bohmann/Stührenberg lange offen. Fünf Satzbälle im Vierten reichen allerdings nicht zum Satzgewinn aus, daher letzlich ein verdientes 1:3 gegen die aggressive Linkshänder-Paarung. Rene/Michi stehen also schon ein wenig unter Zugzwang, um ein erneutes 1:2 zu vermeiden. Liebert/Oleinicenko harmonieren aber recht gut, führen meist und lassen sich den Sieg im Fünften nicht mehr nehmen. Schade, Doppel umgestellt und bis dato zweimal 1:2 vor der ersten Einzelrunde...

Zum Glück können wir bislang die doppeltechnischen Defizite ganz gut kompensieren. Schollinsky gewinnt recht sicher gegen Bock, der ihn im Hinspiel am Rande einer Niederlage hatte. Rene startet dann ebenso stark und zieht schnell mit 2:0 Sätzen davon. Leider kommt Bohmann dann immer besser ins Spiel und dreht die Partie noch zu seinen Gunsten. Zwischenstand 2:3. Wolle hat im Anschluss gegen den quirligen Sebens keinerlei Probleme und diktiert das Spiel mit seinen Noppen klar (3:0). Malte und Stührenberg liefern sich dann ein Marathonmatch, in dessen Verlauf der Oldenburger mit Herner Pass zwischenzeitlich wie der klare Sieger aussieht. Nach einem "geschenkten" vierten Satz kommt Malte im Fünften aber besser weg und siegt knapp (3:2). Charly nimmt parallel dazu den couragierten Oleinicenko offenbar etwas zu leicht. Nach der Teilung der ersten beiden Sätze gelingt es ihm aber, den vierten in der Verlängerung zu gewinnen und den sechsten Punkt für die Gastgeber einzufahren. Michi hat dann gegen Linkspfote (einer von vieren) Liebert ähnlich wie in der Hinserie zeitweise Probleme mit dem sicheren Topspinspiel seines Gegners, kann aber in den entscheidenden Situationen die Big Points holen und gewinnt 3:1.

Andi gewinnt dann wieder klar mit ein, zwei Nassen gegen Bohmann (3:0), ehe sich Rene dem gegnerischen Zweier Bock stellen muss. Nach einer starken Leistung geht er als Sieger nach vier Sätzen vom Tisch und sichert uns mit dem achten Zähler schonmal einen Punkt. Wolle will indes mehr und macht mit einem zumindest ansatzweise resignierenden Stührenberg kurzen Prozess (3:0). Endstand somit 9:3!

Die respektable Hürde SWO ist genommen, die Einzelbilanzen bleiben imposant, ganz im Gegensatz zu den Doppeln. Im Anschluss löste Andreas seine "Wette" ein, die ihm die Oldenburger auf nicht ganz astreine Art und Weise für den Oesede-Sieg abgerungen hatten (Kiste). Bei Jobusch konnten wir dann unseren 9:3-Vorsprung auf anderer Ebene noch weiter ausbauen...

SuS - FC Rastede

 

Am Samstag erwarten wir den angeschlagenen FC aus Rastede. Die Gäste, die uns zu Saisonbeginn als erster VL-Gegner gegenüberstanden, haben zur Rückserie ihr mittleres Paarkreuz umgestellt und können daher mit einem starken Dreier-Doppel aufwarten, welches bislang noch ungeschlagen ist. Topmann Stephan Muscheites laboriert jedoch nach wie vor an einem Hörsturz, so dass sein Mitwirken am Wochenende fraglich erscheint. besonders tragisch ist dies deshalb, weil Muscheites in der Hinserie eine überzeugende 12:6-Bilanz erspielte (dabei allerdings beiden Bueranern unterlag). Als zweite Stütze mit positiver Bilanz reist Tim Diekhof an, der an Brett 5  in der Hinrunde 9:5 spielte und auch in der Rückserie gut aus den Startlöchern gekommen ist. Auch er unterlag jedoch im Hinspiel.

Der 9:2- Erfolg resultierte seinerzeit aus einer überzeugenden Mannschaftsleistung, die Gegenpunkte kamen durch Kai Ksinsik gegen Charly sowie das Einserdoppel Muscheites/Jörn Ksinsik gegen die Wolski-Bros. Auf Grund des nunmehr sehr starken Doppels Nr. 3 der Gäste, Ksinsik, K./Diekhof, müssen wir bei normalem Spielverlauf erneut einen 1:2_Rückstand in die Kalkulation einbeziehen. Wir hoffen jedoch, in den Einzelpartien unser bislang erspieltes Selbstvertrauen mit in die Waagschale werfen zu können, um letzlich beide Zähler in eigener Halle zu behalten. Immerhin stehen mit Andreas, Björn, Malte, Charly und Michi noch ganze fünf Akteure in der Rückserie "zu Null"!

Spielbericht:

SuS Buer - FC Rastede  9:4 (35:15)

Erneuter Pflichtsieg für uns, den wir uns schwer erkämpfen mussten! Leider mussten die Gäste nun doch auf ihren Topmann Muscheites verzichten. Nachdem sich die Gastmannschaft bei Ex-Rasteder und Ex-Bueraner Claas Hofmeister mit Schwarzwälder Kirschtorte gestärkt und an die dünne Bueraner Luft akklimatisiert hatten, starteten sie im Gegensatz zu uns recht ordentlich in die Doppelbegegnungen. Während Andi/Charly locker 3:0 gewinnen, brechen sich Wolle/Malte gegen J. Ksinsik und Ergänzungsspieler Fischer einen ab - so reicht beispielsweise eine komfortable 7:1- bzw. 10:4-Führung nicht zum Gewinn des ersten Satzes. Dies ist v.a. deshalb schade, da die Sätze 2 und 3 klar gewonnen werden, ehe die Gäste-Kombi und insbesondere L. Fischer immer sicherer werden - leider 2:3. Rene und Michi sehen sich dem Paradedoppel des FC gegenüber. Nach 5 Sätzen können K. Ksinsik/Diekhof ihre weisse Weste wahren und stehen mittlerweile 5:0 (!). Im dritten Spiel der Rückrunde liegen wir somit zum dritten Mal 1:2 hinten, was man mit Fug und Recht als unbefriedigend bezeichnen darf!

Gut, dass die Einzelspieler ein anderes Gesicht zeigen (gut auch, dass Muschi Muscheites fehlte, es hätte sonst ernsthaft eng werden können). Andreas besiegt den ins obere Paar aufgerückten Heißsporn Albrecht mit 3:0, Rene kämpft sich gegen J. Ksinsik in den Entscheidungssatz, der allerdings klar weggeht. In der Mitte erfolgt dann aber das Break. Wolle siegt über Diekhof ebenso mit 3:1 gegen Diekhof wie Malte über K. Ksinsik. Unten verlief zumindest Charlys Partie eindeutig, sein Gegner Fischer zeigte hier dann doch etwas Nervosität und blieb somit chancenlos. Michi kam nur im ersten Satz ernsthaft in Bedrängnis und siegte 3:1 über Schmidt-Lauber. Zum Wechsel steht es somit 6:3 für uns.

Andreas baut den Vorsprung dann aus, J. Ksinsik hat keinerlei Möglichkeiten gegen Andis Übersicht und Spielwitz - erneuter Erdrutschsieg für unseren Teamkäptn (3:0). Rene und Albrecht liefern sich ein erneut ansehnliches Match, welches Rene letzlich ungefährdet für sich entscheiden kann (ebenfalls 3:0). Parallel zu seinem Bruder spielend hat Wolle dann aber mehr Probleme als erwartet. Deutlich gewonnen Sätzen folgt dabei jeweils ein 7:11, der fünfte Durchgang endet mit einem tödlichen Netzroller und macht Kai Ksinsik zum knappen Sieger. Malte aber kann im Anschluss seinen Hinspielsieg über Diekhof wiederholen (3:0) und beschert uns damit den Gesamtsieg, übrigens zur besonderen Freude von Charly, der gegen Schmidt-Lauber schon verloren hatte.

Wenn nun noch die Doppel erfolgreich spielen würden, könnte man von einem Bilderbuchstart in die Rückserie sprechen, so aber bleibt dieser Makel weiterhin bestehen. Dafür bleiben aber mit Andreas, Malte, Charly und Michi ier Akteure weiter unbesiegt, was uns zum Farge-Match ausreichend iel Selbstertrauen verleihen sollte...!

SuS Buer - Farge-Rekum

 

Auf in Runde 4, und noch immer stehen wir mit blütenweisser Rückrunden-Weste da. Daran soll sich auch gegen den Gast aus Bremen nach Möglichkeit nichts ändern. Immerhin haben wir im Hinspiel mal nicht 1:2 hintengelegen, da die Wolski-Bros. ihr Doppel klauen konnten. Es bleibt die Hoffnung, dass gleiches in diesem Spiel nun erneut gelingt. Ärgern konnten uns die Farger speziell im vorderen Paarkreuz, wo Lindemann und Wieckowski jeweils gegen Björn siegreich waren. Hier ist nun v.a. Rene gefragt. Auch das Dreier-Doppel mit Junge und Kunte ist als sehr spielstark einzuschätzen. Dazu sorgt der Motivator Christian "Heisskiste" Meier stets dafür, dass seine Männer noch ein, zwei Schippen drauflegen können. Wir gehen gewarnt, aber ohne "Angst" (vgl. Schollinsky bei tt-news) in diese Partie und sind durchaus bestrebt, weiteres Selbstvertrauen für das Himmelfahrtskommando gen Lunestedt zu sammeln.

Der Gast:

1. Christoph Lindemann

2. Christoph Wieckowski

3. Andree Junge

4. Sebastian Heimbrock

5. Marcus Kunte

6. Christian Meier

Start: Samstag, 18.02. 2006, 17.00 h, Alte Turnhalle Buer

 

Spielbericht:

         SuS Buer - TSV Farge-Rekum 9:3 (32:24)

Sechs Spiele besser, aber nur acht Sätze Differenz - das ist mehr als nur ein Indiz für die Ebenbürtigkeit der Gäste aus Bremen. Ein Sieg in dieser Höhe ist schmeichelhaft und etwas zu deutlich, wenngleich die zwei Punkte natürlich eingeplant waren. Eingeplant war auch der standesgemässe Start in die ersten beiden Doppel. Ein klarer Sieg (Scholle/Kaiser), eine klare Niederlage (Wolle/Stickel). Das Break schaffen dann erstmals in der RR Rene und Michi mit einem knappen Fünfsatz-Erfolg über die in der Hinrunde überragenden Junge/Kunte. Gratulation zu diesem Sieg, damit ist der Knoten bei diesem nominell zu den stärksten Dreier-Kombis gehörenden Doppel (hoffentlich) geplatzt. Zwischenstand folglich 2:1!

Oben folgt dann die nächste vermeintliche Überraschung, denn Andreas tut sich sehr schwer gegen den erneut mutig und unbekümmert attackierenden Wieckowski. Eindrucksvoll demonstriert unser Einser, wie man trotz schlechter Leistung den Tisch als Sieger verlassen kann. Vier Sätze lang muss er Gras fressen und kämpfen, ehe er im fünften durchgang dann doch klar dominiert und zu 5 gewinnt.  Rene überzeugt indes mit einem ungefährdeten 3:1 über Lindemann, der mit weichen, sicheren Topspins regelrecht entnervt wird. In der Mitte läuft hingegen leider nicht allzu viel zu unseren Gunsten. Wolles Gegner Heimbrock zeigte schon im Doppel, dass Noppenspieler durchaus in sein Beuteschema passen, dennoch hat Björn bis zu seiner 2:1-Satzführung alle Siegchancen. Die entscheidenden Sätze holt sich jedoch relativ deutlich der zukünftige Ritterhuder. Malte schafft es gegen Junge, nach geschätzten 20 eigenen Netzbällen den Punkt jeweils abzugeben und zieht so gegen einen phasenweise fehlerlos agierenden Andree Junge ebenfalls in Fünf den Kürzeren. Verlass ist zum Glück weiterhin auf unser unteres Paarkreuz, welches weiterhin mit blütenweiser Weste brilliert. Charly bekommt in seinem Match gegen Christian "Heisskiste" Meier zahlreiche unangenehme Noppen-Störschläge präsentiert, die er aber selbst bei knappen Spielständen mutig angreift und dabei erfolgreich ist. Nach verlorenem ersten Satz gewinnt er so die folgenden beiden klar und kann sich in Satz vier in der Verlängerung behaupten. Auch Michi bekommt es in Kunte mit einem äusserst unbequem zu spielenden Gegner zu tun, allerdings konnte er in der Endphase des Hinspiels schon einmal seinen Gegenüber antesten und scheint nun davon zu profitieren. Das bekanntermaßen sichere Konter- und Blockspiel seines Gegners kommt nur vier Durchgänge lang zum Tragen, ehe Michi im Letzten die entscheidenden Punkte erzwingen kann und damit denkbar knapp gewinnt. Stand nach dem ersten Durchlauf: 6:3!

In der zweiten Runde bekommt es Andreas nun mit dem Störspieler Lindemann zu tun, der mit viel Schnitt und Sicherheit direkt die Sätze eins und zwei für sich verbucht. Trotz teilweise deutlich negativer Körpersprache gibt Andi jedoch nie auf und kommt in Satz drei mit einem knappen 11:9 wieder. Die Durchgänge drei und vier verlaufen dann eher nach dem Geschmack der Bueraner Zuschauer und Aktiven. Ganze sieben Zähler gewährt unser Topmann seinem Opponenten und kann somit erneut die erste RR-Niederlage abwenden. Rene "MvP" Wolski macht parallel dazu mit Wieckowski kurzen Prozess und gewinnt erneut 3:1. Bruder Björn will es ihm nachtun und geht rasch mit 2:0 in Führung gegen einen gewiss nicht schlechten, phasenweise aber hilflos anmutenden Junge. Im Verlauf beweist dieser aber Moral und zwingt Wolle in den Fünften, der dann schliesslich die Entscheidung zu unseren Gunsten und damit zum 9:3-Endstand bringt... sehr zu Maltes Wohlwollen, der gegen Heimbrock wohl den Kürzeren gezogen hätte.

Über einen frühen Rückstand hätte man im Bueraner Lager nicht hadern dürfen, das Glück war einmal mehr auf unserer Seite, von acht Fünfsatz-Matches gingen sechs an uns. Wir interpretieren dies als Kampf- und Nervenstärke und ziehen daraus ebenso Selbstvertrauen wie aus dem Sachverhalt, dass Lunestedt I sich tags darauf ergebnistechnisch noch knapper aus der Affäre zog.

Lunestedt I - SuS Buer


Zum absoluten Knaller-Wochenende reisen wir am Samstag nach Lunestedt, um uns mit der Ersten und Zweiten des dort ansässigen TSV zu messen. Die grössere sportliche Herausforderung stellt dabei sicherlich die Erste dar, die als großer Favorit in die Saison startete und mittlerweile als designierter Oberligist gelten muss. Intelligenterweise wagen wir zunächst den Vergleich mit der stärkeren zweier homogener und hungriger Teams. Dabei freuen wir uns natürlich, dass dank unseres derzeitigen Tabellenplatzes dieses Spiel auf dem Papier schon jetzt ein Spitzenspiel ist, immerhin trifft der Erste auf den Zweiten!

Das Hinspiel gaben wir seinerzeit verdient mit 6:9 ab, nicht zuletzt deshalb nehmen wir in fremder Halle nur die Aussenseiterrolle ein. Dabei waren wir vor allem im unteren Paarkreuz chancenlos. Routinier Krüger (bisher 2 Niederlagen) scheint offenbar lediglich gegen Konter- und Blockmonster wie Mühlmann und Kunte gefordert zu werden, vielleicht sollten wir dahingehend noch rasch jemanden rekrutieren. Oldenstädt spielt nach augenscheinlich vollständig überstandener Verletzung derzeit mehr als souverän und erwartet uns daher mit weisser Weste. Zum persönlichen Leidwesen seines Bueraner Pendants rutschte Kaup durch eine überragende Hinserie in die Mitte, musste dort gegen Farge allerdings überraschend zweimal die Waffen strecken - umso bissiger erwarten wir ihn, zumal er als noppenresistent gelten muss. Urgestein Wendt patzte ebenfalls einmal gegen Farge, wird aber mit seiner Erfahrung und Sicherheit vermutlich weniger Probleme gegen unser materiallastiges mittleres Paar haben, als uns lieb sein kann. Gegen Özer erhoffen wir uns nun natürlich einen Doppelpack, andererseits kündigte er unmittelbar nach der Hinspielniederlage gegen Scholle "Vendetta" an. Die jüngst gezeigten Leistungen von v.a. Rene geben aber Anlass zur Hoffnung. Andreas siegte damals schon zweimal ungefährdet und strebt eine diesbezügliche Wiederholung an, was gegen von Harten mehr als schwierig werden dürfte, erspielte dieser doch immerhin die (mit Andi) zweitbeste Bilanz der Liga!Wir werden unser bestes geben und hoffen auf Schadensbegrenzung, was zum Wohlgefallen unserer Fans sein dürfte - wie gut unterrichtete Kreise verlauten ließen, werden sich unsere Edelfans in der Tat auf den Weg gen Cuxhafen machen!!!

TSV Lunestedt I - SuS Buer   9:3

Das Spitzenspiel der VL fand in Lunestedt I einen gleichermaßen verdienten wie würdigen Gegner in freundschaftlicher Atmosphäre. Dabei hatten wir zunächst noch allen Grund zur Freude. Wir erreichen die Halle auf Anhieb und im Besitz sämtlicher Extremitäten nach einer Fahrt, für die Schollinsky mehr Punkte in Flensburg verdient hätte, als wir je auf unserem VL-Konto haben werden. Darüberhinaus können wir nach den Doppeln in Führung gehen. Zwar schmieren unsere Jungs von der Noppenfront gnadenlos gegen von Harten/Krüger ab, Schollinsky/Charly jedoch behalten gegen zwei phasenweise entfesselt aufspielende Gegner knapp die Oberhand. 14:12 heisst es im entscheidenden Durchgang für uns gegen die Lunestedter Zweierkombo Özer/Oldenstädt. Das erste (und ,wie sich zeigen sollte, das einzige!) Break gelingt direkt Rene/Michi gegen die äusserst hoch eingeschätzten Wendt/Kaup. nach überragendem ersten satz vergeigen sie zwar den zweiten fast ebenso klar, können jedoch Durchgang drei und vier für sich entscheiden und die wichtige 2:1-Führung markieren.

Das wars jedoch fürs erste mit der Herrlichkeit. Özer gestaltet gegen Andi nur zwei von vier Sätzen knapp, gewinnt davon auch noch einen und siegt somit verdient 3:1 gegen einen Gegner, der augenscheinlich Probleme mit Licht und Tischen hat. Ganz starke Leistung des als "Osmane" überregional populären Mohammedaners! Rene spielt dann gegen Matti von harten lange gut mit, ehe er doch stärker abbaut als erhofft und zur Freude der ortsansässigen Schlachtenbummler unter der Regie von Mutter von Harten am Ende recht klar verliert. Auch Malte kann gegen Tischtennis-Urgestein Wendt nur in Satz 1 mithalten, vergibt jedoch einen Satzball und unterliegt einem souverän durchspielenden Wendt derart klar, dass man davon ausgehen musste, er habe sich schon vor dem Spiel in Trance getanzt - dies holte Jürgen "Blue Suede Shoes" Wendt dann Samstag Nacht eindrucksvoll nach. Und auch Wolle unterlag. Wie nahezu alle Bueraner hatte auch er mit einigen netzunterstützen Punktgewinnen seines Gegners Kaup zu hadern, der punktemässig mit Maltes Niederlage identische Sieg des aufschlagstarken Schraubers geht jedoch vollkommen in Ordnung. Charly sah sich dann der zweiten Hälfte des gefürchteten unteren Paarkreuzes der Lunestedter gegenüber, Michi spielte gegen Ladykiller Oldenstädt. Während Charles jedoch nach vier Sätzen die Luft ausgeht, kann Michi sich derart schnell in Front spielen, dass die zugegebenermaßen imposante Aufholjagd seines Gegners zu spät kommt - nach 2:0 geht es zwar in den Entscheidungssatz, innerhalb dessen Oldo durchaus seine Chancen besitzt, Michi antwortet jedoch mutig/glücklich und holt den ersten Einzelpunkt für uns... es sollte der letzte bleiben.

Im Spitzenspiel nämlich unterliegt Andi gegen MvH mit 2:3, erneut derart netzunterstützt, dass unser Topspieler einer Pauschalentschuldigung zu Spielende den Vorzug gibt gegenüber einer Vielzahl einzelner Pardons, die seine Ohren zum Bluten gebracht hätten. Dennoch hat der Lunestedter Einser mit dieser Leistung auch spielerisch überzeugt und darf sich zu Recht über diesen Prestigesieg freuen. Den Titel "MVP" muss sich Matti aber offenbar mit Özer teilen. Der Tischtennis-Exot vom Bosporus weist nach Andi auch Rene in die Schranken, wenngleich denkbar knapp und angesichts des immer dramatischer anmutenden Spielstandes sehr tragisch für uns und unseren Turntable-Rocker. 11:9 heisst es im Fünften für den sympathischen Familienvater, der seiner Profession gemäß als wahrer Hafensänger gelten dürfte. Wendt gewinnt dann nicht zuletzt dank der aerodynamischeren Frisur gegen Wolle, was den sportlichen Teil des Abends für unsere Begriffe etwas zu früh beendet. Dennoch erkennen wir gerne die Überlegenheit des designierten Meisters an und gratulieren an dieser Stelle zum Oberliga-Aufstieg.

 

Lunestedt II - SuS Buer

 

Am Sonntag bekommen wir

 
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